Montag, 16. April 2018

Archea Korinthos


Mehr oder weniger quer feldein ging es von der Küste nach Alt-Korinth, einen offiziellen Parkplatz haben wir nicht gefunden, dafür waren wir gleich in der "Touri"-Meile. Ein Laden nach dem anderen, aber dank Vorsaison kamen wir zügig durch und gelangten zum Eingang des Museums-Geländes.
Es steht ja nicht mehr all zuviel rum, aber im Zusammenspiel mit dem roten Mohn, der Kamille und den vielen anderen Wildblumen war es einfach schön.


Die wertvollsten Stücke befanden sich natürlich im Museum. Dabei überraschte die Tatsache, dass die letzten Stücke, zwei lebensgroße Statuen erst 2010 gefunden worden sind und außerdem Grabräubern nicht weit von hier abgenommen werden konnten.


Die Ausgrabungen liegen unterhalb des Festungsberges und den erklommen wir alsnächstes. Man hat einen herrlichen Blick von hier oben, auch wenn man nicht ganz hinauf gekraxelt ist.




Auf unserer Weiterfahrt nach Epidaurus hielten wir bei einer Bäckerei und beluden unser Wohnmobil mit gefüllten Blätterteigtaschen für das Mittagessen und diversen Keksen zum Kaffee.
Durch eine reizvolle Landschaft ging es dann nach Palea Epidaurus. Hier an der Küste gibt es mehrere gute Campingplätze und hier bei Bekas ist auch Platz zum Boule-Spielen.





Sonntag, 15. April 2018

Der Kanal von Korinth

Es fiel uns nicht leicht vom Campingplatz Akrata Abschied zu nehmen. Aber wir wollten weiter, Neues entdecken.
Wir fuhren die Landstraße A8 der Küste entlang. In Korinth erwischten wir mit Glück die Straße nach Isthmia und per Zufall dort eine Straße, die uns an eine Mole am Eingang des Kanals führte.
Hier erfuhren wir, dass ein Passagierschiff um 13 Uhr 15 loslegen würde (s.a. CANAL CRUISES.GR). Das reichte gerade noch für einen Griechischen Salat bis zur Abfahrt.


Für 20€ pro Person buchten wir eine 1-stündige Kanal-Kreuzfahrt auf der wir ausgiebig auf japanisch über alle Besonderheiten des Kanals informiert wurden.


Nur wenige Kilometer weiter fanden wir einen Campingplatz, der gerade erst aufgemacht hatte.
Wir stehen zwischen blühenden Orangebäumen; ein Traum von Duft.
Abends gingen wir in eine nahe Taverne: OKipos. Dort schwelkten wir in fritierten Auberginen, Salat von schwarzäugigen Bohnen, gegrillter Krake und fritiertem Oktopus. Ein Traum!

Samstag, 14. April 2018

Das ist also unser Faulenzer Tag: Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir gut 10 km mit den Fahrrädern auf der Strandpromenade entlang gefahren, bis es einfach nicht mehr weiter ging, wenn man die Landstraße vermeiden will. Auf dem Rückweg fanden wir ein nettes Café und auch diverse Möglichkeiten zum Einkaufen.


Ich möchte den Ruhetag ausnutzen, um noch etwas anderes anzusprechen. Ich schreibe den Blog vor allem für euch, und deshalb interessiert es mich, was für Informationen ihr von mir gerne hättet?
Wer überhaupt nicht nach Griechenland reisen möchte, dem reicht vielleicht eine abwechslungsreiche Geschichte mit ein paar Bildern.
Deswegen schreibt uns mal, damit ihr auch in Zukunft mit Vergnügen unseren Blog folgen könnt.


Freitag, 13. April 2018

Akrata-Beach

Vor allem ist dieser nette Campingplatz unser erstes Standquartier. Ruhig gelegen, mit guter Ausstattung incl. Minimarkt und Restaurant in dem die ganze Familie mithilft. Hierfühlen wir uns wohl.
Auf der Hinfahrt hatten wir uns gestern schon die Fahrkaten für die Schmalspur-Zahnrad-Bahn von Diakofto nach Kalavryta gekauft. Heute ging es kurz nach 9 Uhr los.


Mit der Bahn fuhren wir die erste Hälfte der 22 km bis Kato Zachlorou von wo man zum Kloster Megaspiläon aufsteigen oder auf oder neben den Gleisen zur Endhaltestelle Kalavryta wandern kann. Letzteres haben wir gemacht und sind durch eine wunderschöne Landschaft mit den unterschiedlichsten Blumen aufgestiegen.







 Der Endbahnhof liegt auf 723 m üNN und es schien die ganze Zeit die Sonne und es war auch da oben noch 23°C warm, so machte uns die Hitze zu schaffen. Nach dem wir viel getrunken haben, frisch geduscht sind geht es wieder besser und wir freuen uns auf das, was die Küche uns heute zu bieten hat.




Donnerstag, 12. April 2018

Am nächsten Morgen hatte der Regen sich davon gemacht und problemlos schnurrte unser Wohnmobil auf der Autobahn durch die Poebene, na ja, schon ein wenig langweilig, was sich aber änderte, als wir so auf höhe Rimini auf der Küstenautobahn nach Süden einschwenkten. Die Landschaft wird hügelig und sehr abwechslungsreich. Der Stellplatz oberhalb des Hafens ist ganz passabel und nach einem kurzen Spaziergang hat man einen interessanten Blick auf Bahnhof, Hafen und Stadt.


Am nächsten Morgen ging da hinunter und angenehm war, dass der Weg zum Ticketschalter so wie zum Schiff selber sehr gut ausgeschildert war. So ging das "einladen" des Wohnmobils ins 2. Geschoss auch gut von statten. Nur sollte man sich von dem Begriff "Camping an Bord" nicht zu viel erwarten, aber es war schön, sich bei Bedarf in seine eigenen Wände zurück ziehen zu können. Im eigenen Bett schläft ja so wie so besser, auch wenn die Bewegungen des Schiffes sich über die Reifen auf die Matratze übertragen. Man muss nur glauben, dass das gut fürs Einschlafen ist und überhaupt nichts mit Brechreiz zu tun hat. Zum Bild: Eine Idylle sieht aber anders aus.


Gegen Mittag machte das Schiff in Igoumenitsa fest.



Das Meer war topfeben, die Sonne schien, rechts und links schoben sich immer wieder neue Inseln vorbei. Es war nun genug der Fahrt, wir wollten von Bord und nach fast genau 12 Stunden war es dann so weit. Nach problemloser Fahrt von Bord und einigen teuren Autobahnkilometern in Richtung Athen haben wir einen reizenden Campingplatz gefunden. Später davon mehr: Es wartet griechischer Wein und eben solches Essen.

Montag, 9. April 2018

Bei schönem Wetter fuhren wir in Richtung Füssen den weißen Bergen entgegen. Das war eigentlich nicht das, auf das wir programmiert waren. Die Aussicht war trotzdem wunderschön.
Hinter Reute kämpften sich die Krokuse ans Licht.


Am Fernpass liegt noch richtig viel Schnee, wie auch am Reschen. Von dort konnte man nach jeder Serpentine sehen, wie man in den Frühling fuhr. Am Bahnhof in Schlanders fanden wir wieder einen freien Platz, von dem wir einen Spaziergang in den Ort unternahmen, uns in ein Strassenlokal setzten und uns Aperol gespritzt bzw. Hugo schmecken ließen.


Die Triebwagen der Vinschgau-Bahn sorgten dafür, dass wir nicht verschliefen, und weiter ging es gemütlich auf der Landstraße, später zügig auf der Autobahn hinaus aus den Alpen, durch blühende Mandelplantagen nach Monzambano an den Mincio. Unten am Fluss genossen wir ein typisch italienisches Mittagsmenue mit traumhaftem Tiramisu zum Nachtisch.


Nur noch den Berg hinauf, hinter der Kirche befindet sich der kleine hübsche Campingplatz. Es reichte noch das Wohnmobil zu installieren bis der Regen einsetzte. Die Natur braucht es und morgen sehen wir weiter.

Freitag, 16. März 2018

Vorbereitungen

Der erste Post war vor allem für mich als Test, ob ich das mit dem Blog hin bekomme.
Das scheint also nicht so schwierig zu sein, wenn man keine all zu hohen Ansprüche an das Ergebnis stellt.
Für diejenigen, die den Blog zufällig gefunden haben, der Hinweis:
Unsere Tour beginnt am 8. April von Crailsheim aus mit der Anfahrt nach Ancona. Davon werde ich zu gegebener Zeit berichten.
Vor her wird es nichts Neues geben.
Ich würde mich aber freuen, wenn Sie / ihr meinen Blog dann besucht.
Also bis da hin und tschüß.